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Startseite » News » Gemeindeblatt für den Monat 10/2017 - Erntedank: Danken – ja bitte oder nein danke?

Newsbeitrag

Gemeindeblatt für den Monat 10/2017 - Erntedank: Danken – ja bitte oder nein danke?
(01.10.2017, Verfasser: PH)

Liebe Geschwister, Freunde und Leser,

„Was halten Sie eigentlich vom Danken?“ so fragten Journalisten die Passanten in einer von Deutschlands Großstädten. „Warum denn danken?“ war die meist erwiderte Antwort. „Ich habe mir mein Geld sauer erarbeitet und wenn ich etwas brauche, dann kaufe ich es ein.“ Danken ist nicht mehr „in“ sondern leider „out“. Das Erntedankfest wird damit bestenfalls zu einem frommen Ritual.

Wo soll in unserer globalisierten Welt auch der Gedanke des Dankens herkommen? Die Regale in den Supermärkten sind zu jeder Jahreszeit prall gefüllt. Ich benötige nur die erforderlichen monetären Mittel, um es mir auch leisten zu können. Somit nehme ich es billigend- trotz ständig steigender Klimaerwärmung- in Kauf, dass Nahrungsmittel, Obst und Gemüse über lange Transportwege mit energieintensiven Kühlketten durch ganz Europa transportiert werden.
Nun soll hier nicht das „schlechte Gewissen“ suggeriert werden, sondern an unsere christliche Einstellung und Verantwortung erinnert werden. Des Weiteren gibt das Erntedankfest die Möglichkeit persönliche Bilanz zu ziehen. Wofür kann ich danken?
Zum einen, so wie wir es im Unser Vater in jedem Gottesdienst beten, „Unser tägliches Brot gib uns heute“, durften wir erleben, dass uns unser Gott reichlich in den natürlichen Dingen und Belangen gesegnet hat. Das soll nicht heißen, dass uns jeder Wunsch erfüllt wurde. Es gibt und gab immer wieder Wünsche, die Gott nicht oder noch nicht erfüllt hat. Dabei denken wir an viele unserer Lieben, die mit einer schweren Krankheit geplagt sind. Mancher Misserfolg oder persönlicher Rückschlag musste erlebt werden. Einiges ist uns auch versagt geblieben. Lasst uns trotzdem ein dankbares Herz bewahren, mit unserem Dank schließen wir das Herz unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus auf.
Des Weiteren gehört das Teilen zu einer christlichen Grundeinstellung. Durch die Medien erfahren wir von weltweiten Klimaveränderungen, Katastrophen und damit verbundenen Ernteausfällen. Erschwerend kommen die ungerechte Verteilung der Nahrungsmittel, die Vergeudung und Verschwendung von Lebensmitteln, Korruption, Machtmissbrauch, Krieg und Gierhinzu. Das Recht auf Nahrung ist das am häufigsten verletzte Menschenrecht. Ein Großteil der Weltbevölkerung ist von diesem Zustand betroffen. Die Bibel, in Person Jesus Christus, spricht hier eine klare Sprache: „Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, dass habt ihr mir auch nicht getan.“ ( aus Math. 25,45) Wir können nicht die Not aller auf dieser Erde lebenden Menschen lindern, aber das in unseren Möglichkeiten stehende tun. Auch hier ist unsere Kirche auf humanitärer Ebene tätig.
Und was ist mit unserer Verantwortung bezüglich des Erntedankfestes? Im ersten Buch Mose lesen wir, dass Gott es wollte und will, dass der Mensch sich die Erde untertan machen solle. Gott überträgt uns somit eine Verantwortung für SEINE Schöpfung. Was bedeutet das? Die Wohlstandsgesellschaft nimmt die dritte Welt immer mehr unter ihre Füße, sinnbildlich geschrieben. Viele Produkte, die wir als Konsumenten in unserem Land käuflich erwerben, werden unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen in Drittländern produziert. Leider wird in besagten Ländern die Kinderarbeit großgeschrieben. Hinzu kommt, dass der Endverbraucherpreis oftmals nur zu Lasten der fortschreitenden Umweltverschmutzung zu generieren ist.

Bitte, hier soll nichts politisiert werden, doch wir haben bei all diesen Dingen auch eine gewisse Verantwortung für jene Menschen dort. Für zukünftige Zeiten sind wir unseren Kindern, Enkeln und Urenkeln verpflichtet. Auch ihnen sei gestattet, wenn wir das Ziel unseres Glaubens noch nicht erreicht haben werden, ein freudiges und dankbares Erntedankfest feiern zu dürfen.

Euer Peter Herrmann

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