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Startseite » News » Ehre sei Gott in der Höhe, denn er ist mit uns

Newsbeitrag

Ehre sei Gott in der Höhe, denn er ist mit uns
(28.12.2017, Verfasser: S.R., Bild: LH)  Fotos 

Der Weihnachtsgottesdienst stand unter dem Textwort aus Matthäus 1, 23: „Siehe eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben“, das heißt übersetzt: Gott mit uns.

Jedem, der in den Gottesdienst kommt, mag es gelingen, dass seine Sorgen in den Hintergrund treten. Dann kann Gott uns seinen Frieden und wahre Freude schenken. Die Atmosphäre entsteht durch die Erwartung und Einstellung, die jeder mitbringt. Sie hängt nicht nur von der Qualität der Predigt ab. Jeder mag verspüren, dass Gott in jedem Gottesdienst mit uns ist. So leitet der Bischof den Gottesdienst ein.
Gottes Versprechen im Paradies, dass er jemand senden wird, der der Schlange den Kopf zertritt, ist an Weihnachten erfüllt worden, auch wenn sich nicht alle darüber freuten, weil sie etwas anderes erwarteten.
Somit ist das Weihnachtsfest nicht nur das Fest der Liebe, sondern es ist das Fest der Allmacht Gottes.
Der Bischof verglich unsere Erwartungshaltung mit dem Verhalten der Kinder an Heilig Abend. Sie sind den ganzen Vormittag überdreht und voller Erwartung auf die Geschenke. Sie wollen sich endlich damit beschäftigen.

Sind auch wir voller Erwartung, unser Ziel zu erreichen? In jedem Gottesdienst haben wir Geschenke zum Auspacken: Gottes Gnade seinen Segen, Friede und Freude. Wir wollen das Ewige stets im Blick behalten, auch im Alltag. Gott ist immer bei uns, das gibt uns Sicherheit und Zuversicht für die Zukunft. Voraussetzung ist, dass wir es zulassen und ihn in den Mittelpunkt unseres Lebens stellen.

Der Älteste berichtet von einem Jungen, der das erste Mal mit einer Bahn fuhr. Er war sehr aufgeregt und plapperte ununterbrochen, bis der Zug durch einen dunklen Tunnel fuhr. Er erschrak und fragte, ob der Papa noch da wäre und fasste nach seiner Hand. Dieser bestätigte, dass er noch da sei.
So geht es uns doch auch manchmal. Wir erschrecken bei Kummer und Zweifel. Doch der liebe Gott ist immer bei uns. Er kann alles, jeden Augenblick. Er kam nach Bethlehem, in das Kleine, ohne großes Drumherum. Manchmal müssen wir ihn vielleicht suchen und nachfassen so wie im Tunnel.
Der Hirte ergänzt, dass viele Menschen damals den Gottessohn nicht annehmen konnten, da sie die eigene Bedürftigkeit nicht erkannten. Dies sei nötig, um Gottes Willen zulassen zu können. Also entscheiden letztlich wir, ob wir Gottes Liebe und Zuwendung zulassen.

Schließlich empfängt die Gemeinde am Ende ein weiteres Geschenk. Unser Bruder Mario L. wird im Priesteramt bestätigt. Nun liegt es an uns dieses Geschenk auszupacken, damit es Freude bringt.
Außerdem wird verkündet, dass in Eichwalde mittwochs kein Gottesdienst mehr stattfinden wird. Die Geschwister aus Eichwalde werden, so wie heute, gemeinsam mit KW Gottesdienst haben.
Der Bischof bat die Gemeinde auch dieses „Geschenk“ wohlwollend anzunehmen und auszupacken, damit es Segen bringen kann.

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