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Den Sonntag feiern

Es ist eine segensreiche Tradition, dass wir als Christen den Sonntag feiern. Wir bekennen uns damit zur Auferstehung Jesu Christi.
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Startseite » News » Gemeindeblatt für den Monat 01/2018

Newsbeitrag

Gemeindeblatt für den Monat 01/2018
(01.01.2018, Verfasser: PH)

Meine Zeit in deinen Händen!

An der Schwelle vom alten zum Neuen Jahr oder zu besonderen Ereignissen, wie Geburtstag, Jubiläen oder einfach nach einem bestimmten Zeitabschnitt, liegt es in unserem Wesen eine gewisse Standortbestimmung durchzuführen. Das dient dazu, das Erreichte mit dem Vorgenommenen abzustimmen. Grundlage dieser Standortbestimmung ist, dass man Ziele nicht einfach findet, man setzt sie sich. Je jünger man ist, umso höher werden die Ziele. Kommt man in die Jahre, werden die Ziele übersichtlicher, was auch gut so ist. Ein kranker Mensch möchte einfach nur wieder gesund werden, einer der einsam ist, ersehnt sich die Zweisamkeit, jemand der keine Arbeit hat, wird alles daransetzen, um wieder in den Arbeitsprozess zu gelangen. Wer sich einer Weiterbildung unterzieht, will diese auch erfolgreich abschließen und so könnte man noch viele Ziele hier aufzählen.
Wie war das vergangene Jahr? Habe ich die gebotenen Gelegenheiten wahrgenommen, um mich beruflich, privat oder auch in meinem Glaubensleben weiterzuentwickeln oder ist das Leben nur so an mir vorbeigelaufen. Eins ist uns klar, die Sanduhr unseres Lebens können wir nicht einfach auf den Kopf stellen. Vergangene Zeit ist verflossene Zeit. Die Zeit ist das kostbarste Gut, was wir besitzen. Sie ist unwiederbringlich. Wir alle haben in jeder Stunde, jeder Woche, jedem Monat und Jahr die gleiche Menge zur Verfügung. Das gehört zur Gerechtigkeit unseres Gottes.
Leider hat dieser beschriebene Aspekt auch eine bittere Kehrseite, wie wir das oftmals an unseren Mitmenschen beobachten können. Stets werden sie von der Angst getrieben, etwas im Leben zu verpassen. Der Ausspruch: „Ich habe keine Zeit.“, begegnet uns im täglichen Umfeld sehr oft.
Nun stellt sich die Frage: Wie nutzen wir die in 2018 bereitgestellte Zeit am besten? In Psalm 31,16 können wir lesen: „Meine Zeit steht in deinen Händen.“
Der Psalmschreiber David bringt es mit dieser Aussage auf den Punkt. Alles liegt in Gottes Hand, so ist auch das gesamte 31 Kapitel überschrieben: „In Gottes Händen geborgen.“ Wenn wir uns in diese Geborgenheit begeben, werden wir mit Gottes Hilfe die gesteckten Ziele erreichen können.
Das uns altbekannte Lied aus der Männerchormappe sei hier gestattet zitiert zu werden:
„Meine Zeit in deinen Händen! Herr ich fühle sel'ges Glück, wenn du segnend deine Hände legst auf jeden Augenblick.“

Lasst uns im kommenden Jahr eine absolute Sicherheit ausstrahlen, in dem die berechtigte Angst vor Terror, Überbevölkerung, Umwelt- und Klimakatastrophen usw. auf der Tagesordnung stehen. Unser Gott und Heiland Jesus Christus wissen, was jeder von uns in der Lage ist zu tragen. Tiefer als in die Hände Gottes können wir nicht fallen. Die schöne Zusage aus Matthäus 28:“…und siehe ich bin bei euch alle Tage.“, mag uns jeden Tag im Neuen Jahr begleiten und auch erlebbar werden. Da sich unsere Zeit in Gottes Händen befindet, wollen wir es mit vollstem Vertrauen auch Gott vorbehalten lassen, wann er uns seinen Sohn senden wird.

Euer Peter Herrmann

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