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Startseite » News » Gemeindeblatt für den Monat 04/2018

Newsbeitrag

Gemeindeblatt für den Monat 04/2018
(01.04.2018, Verfasser: P.H.)

Frohe Ostern!
Liebe Geschwister und Freunde unseres Glaubens,


warum „Frohe Ostern“? Endlich stehen mal wieder einige arbeitsfreie Tage an. Passt das Wetter, eignet es sich hervorragend für einen Kurzurlaub. Des Weiteren verbindet man mit Ostern: Ausschlafen, entspannen, Ostereier und Schokoladenhasen. Die Feiertage bieten auch die Zeit, um mit der Familie und guten Freunden zusammenzukommen. Dagegen ist grundsätzlich zunächst nichts einzuwenden. Man lässt es sich gut gehen. Ach ja, irgendetwas Religiöses ist da auch noch passiert, sonst wären es ja keine kirchlichen Feiertage, aber das sollen die mit sich ausmachen, die dafür eine Affinität besitzen.
Begegnet uns das nicht täglich in unserem persönlichen Umfeld im Blick auf Ostern?
Hätten unsere gläubigen Eltern nicht den christlichen Glauben in uns hineingelegt, oder hätten wir nicht selber angefangen uns mit dem wahren Sinn des Lebens zu beschäftigen, würden wir vielleicht genauso von Ostern denken. Deshalb mag das alles kein Vorwurf sein, sondern nur ein liebevolles Anregen, sich wieder mit dem wahren Sinn des Auferstehungsfestes zu beschäftigen.
Die Frage sei berechtigt, was unser Heiland Jesus Christus von der heutigen unbeschwerten Leichtigkeit, angesichts seines qualvollen Opfertodes, denken mag…
Zum Palmsonntag, beim Einzug in Jerusalem, wurde er noch hoch gefeiert, weil man endlich den Königgefunden hatte, der aufgrund seiner vollbrachten Wunder allen natürlichen Sorgen und Nöten ein Ende bereiten würde. Der Ausspruch: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ (Joh. 18,36) muss eine unsagbare Enttäuschung hervorgebracht haben, die in dem Rufen: „Kreuzige, kreuzige ihn.“ (Lukas 23,21) endete. Es lag nicht etwa in der Macht der Menschen, unseren Heiland zu kreuzigen. Er selbst hielt in jedem Augenblick allesvöllig souverän in seinen Händen. Er hätte zu jedem Zeitpunkt aus dem grausamen Geschehen aussteigen können. Er war und ist Gottes Sohn. Zu erinnern sei an dieser Stelle an Jesu Gefangennahme. Im Johannesevangelium (18, 6) steht geschrieben, dass siezurückwichen und zu Boden fielen, als er sagte, er sei Jesus von Nazareth, den sie suchten.
Und was sagte der Sohn Gottes am Kreuz: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Schließlich hatte er noch so viel Kraft und Liebe in sich, dass er dem reuigen Übeltäter verhieß, mit ihm ins Paradies einzugehen. (Lukas 23, 34-43)
„Es ist vollbracht.“, damit nahm er dem Tod seinen Schrecken. Nach drei Tagen, am Ostermorgen ist Jesus auferstanden! Er ist vom Tode zum Leben durchgedrungen.
Und das ist die gute Nachricht: Gottes Herz schlägt so sehr für uns, dass ER für unsere Errettung sein Liebstes, seinen eigenen Sohn, in den Tod gab.
Wer sich seines eigenen sündigen Zustands bewusst ist, weiß was Ostern wahrhaft bedeutet und wird das auch mit seiner freudigen und dankbaren Ausstrahlung bekunden. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

In diesem Sinne ein gesegnetes Auferstehungsfest wünschend,
Euer Peter Herrmann

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